Das Hallenbad
Das 1998 eröffnete Hallenbad fügt sich harmonisch in die bestehende
historische Architektur des Freibades. Gleichzeitig entstand eine
beziehungsreiche Spannung zwischen alter und neuer Architektur: eine
gelungene Auseinandersetzung mit dem geschichtsträchtigen Ort. Mit
seiner eigenständigen und klaren Architektur verbindet das Hallenbad
Torhaus und Tribüne.
Über dem begrünten Dach des Hallenbades trägt ein 70 Meter länger
Energie-Fachwerkträger aus Stahl schuppenförmig eingehängte
Kollektoren. Die mit ihnen gewonnene Energie trägt mit zur Erwärmung
des Freibadwassers.
Die offene Architektur setzt sich fort in der lichtdurchfluteten
Schwimmhalle. Großzügige Fensterflächen eröffnen den Besuchern den
Blick auf die historische Tribüne und auf den alten Baumbestand am Rand
der Becken.
Das Schwimmbecken der Halle ist 25 Meter lang, 12,50 Meter breit. Es
ist ein Variobecken, dessen Hubboden es ermöglicht, auf einem Drittel
der gesamten Beckenlänge die Wassertiefe in vier verschiedene Stufen
zwischen 30 Zentimetern und 1,80 Meter einzustellen. Von der Halle
führt ein Ausschwimmkanal in das unter freiem Himmel liegende und
ganzjährig geöffnete Liege- und Sprudelbecken.